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Dienstag

Ich bin glücklich. Wirklich.

Endlich habe ich wieder Raum für mein Fetisch-Leben – und ich spüre mit jedem Jahr deutlicher, wie viel authentischer ich es lebe. Keine Kompromisse mehr.

Ich bin skrupelloser geworden – und genau dadurch klarer. Entschlossener.

Ich weiß sehr genau, mit wem ich meine Fetisch-Zeit verbringe.

Und noch viel genauer, mit wem nicht.

Ich entscheide.

Ich sortiere aus.

Ich nehme mir, worauf ich Bock hab.

Ich genieße es, eure Post zu öffnen. Dieses kleine Innehalten, bevor ich lese, bevor ich zähle, bevor ich entscheide, ob es meiner Aufmerksamkeit würdig ist.

Minimop zum Beispiel – Zeilen, die mich amüsieren. Devot, bemüht, fast niedlich in seiner Hoffnung, gesehen zu werden. Genau diese Art von Hingabe will ich fühlen. Lieb ich.

Und dann gibt es die anderen Briefe.

Nur eins:

Gefüllt mit Scheinchen.

Das ist nur noch LIEFERN. Abliefern.

Das ist Viehzeug, das seinen Zweck verstanden hat.

Und ja, das ist geil.

Ich liebe diese Mischung.

Den devoten Schreiberling, der sich öffnet.

Und den Zahler, der schweigt und funktioniert.

„Mb“ hat letzten Monat sauber abgeliefert – kein einziger Satz zu viel.

TTRex glaubte noch, er müsse erklären, warum er zahlt. Wie süß. Das habe ich ihm abgewöhnt. Haha!

Und dann war da noch Tobias B. – Du weißt ich werde dich outen, wenn’s beim nächsten Mal nicht vierstellig ist. Knapp daneben ist nicht was ich will.

Zahlesel liebt mich im Pelz und ich liebe es, ihm damit den Kopf zu fixken

SneakDog: wow. Wunden lecken kann so schön sein. Grade dann, wenn Hund auf die Kaschmir Lieferung warten darf..

Icon spart und darf sich überlegen, ob sein monatlicher Tribut noch angemessen ist. Ich erwarte IMMER, dass ihr euch um mehr bemüht.

Ich nehme eure Hingabe.

Ich nehme euer Geld.

Ich nehme eure Aufmerksamkeit – wenn sie es wert ist.

Und was ich nicht (mehr) will, bleibt auf der Strecke.

Unbeachtet. Und aussortiert.

So fühlt sich Freiheit an.

So fühlt sich Macht an.

Das bin ich.

Lady Janis