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Worte zum Sonntag

Meine Woche war erfüllt von Fetisch. Von der Zeit, die ich mir genommen habe, um ausgiebig auf der Melkmaschine©️ zu spielen. Ich kreiere. Ich erschaffe, inspiriere mich täglich selbst. Ich probiere aus, was mir gefällt und lasse den Rest einfach hinten runterfallen. Und ich bleibe ich dabei. Auch ich spiele mit KI, experimentiere und schaue, was mir nützlich sein kann. Aber ich bleibe ich. Ich werde niemals zu so einem KI Zombie – das stößt mich so heftig ab.

Heute habe ich auf OF gespielt. Habe gemolken, habe Voices verschickt und mit meiner Macht gespielt. Es war geil. Zwischendurch kam die Mail, dass die limitierte 500 Stückzahl erreicht sei und mein Kaschmirshop die Türen schon vorzeitig schließen wird. Dieses exklusive Gefühl gefällt mir so. Und dann habe ich auch Spaß dran, meinen Doggy daran teilhaben zu lassen. Ich weiß, dass er grad völlig zerrissen in der Ecke winselt, völlig aufgezehrt von diesem, für ihn, unmenschlichen Shoppingerlebnis. Einfach geil. Ganz einfach. Ganz ehrlich. Ganz trivial geil.

Und mein Icon, der als Nutztier seine eigenen Grenzen immer wieder auslotet, überschreitet, hinter sich lässt. Nur um noch tiefer in diesen Genuss meiner Führung zu sinken. Zu sparen.Mit aller Kraft sein eh schon spartanischem Leben noch mehr einzuschränken, um mir Ende des Jahres einen Fächer zu überreichen, der bisher noch nicht da gewesen ist. Und das voller Glück und Dankbarkeit.

Auch mein Zahlesel A., der neben seinem „Eheleben“, eigentlich schon voll und ganz mein ist. Der um jeden weiteren Kredit bangt, um nützlich sein zu dürfen. Sehnsüchtig wartet er darauf, dass ich meine 20k Pelze aus dem Schrank hole, um mich darin zu zeigen. Ich liebe das.

Minimop, der mir mit jedem Brief beweist, dass es mehr gibt, als das stumpfe, dümmliche Abdrücken von Cash. Ich lasse ihn teilen. Denn ich will es wissen, was es mit ihm macht, wenn er Zahlen jongliert, um wieder mal einen sinnhaften Tribut zu senden. Seine Worte amüsieren mich köstlich.

Ich schweife ab. Ich merke wieder einmal mehr, wie glücklich mich das macht. Dominas sind doch im allgemeinen eher nicht das, was man unter einer Frohnatur versteht oder? Viel eher sind sie finster drein blickende Geschöpfe, die vor lauter Boshaft, ihre Falten immer tiefer graben.

Nö. Ich bin glücklich. Ich kann auch finster und sogar sehr, sehr böse. Aber ich stehe zu meiner tief empfundenen Freude, die zu sein, die ich bin.